Wie ich arbeite

 

In meiner Arbeit verbinde ich künstlerische Gestaltungsmethoden mit verbalen Beratungsmethoden um Menschen lösungsorientiert und prozessorientiert zu ihren Zielen zu begleiten.

 

Zum Einsatz kommen:

  • aktive und rezeptive Gestaltungstechniken
  • Methoden der Klientenzentrierten Gesprächstherapie und Themenzentrierten Interaktion
  • Interventionen aus der Systemischen Therapie
  • Techniken zur Affektregulierung
  • Imaginationstechniken, auch nach der Psychodynamischen Imaginativen Traumatherapie
  • Achtsamkeitstraining
  • Methoden zur Förderung der persönlichen Resilienz

Eine Vielzahl an künstlerischem Material werden dem Anliegen und der Situation entsprechend angeboten.

In Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Seminaren, work-shops.

Grundsätzlich finden alle Angebote in meinen eigenen Räumen statt. Auf Wunsch können sie auch in der Einrichtung vor Ort durchgeführt werden.

 

Wirkung von Kunsttherapie

 

Die heilsame Wirkung von künstlerischer Gestaltung ist seit langem bekannt und jeder kreative Gestaltungsprozess birgt in sich heilende Wirkung und kann das Leben bereichern. Kunsttherapeutisches Arbeiten erweitert die Kommunikationsfähigkeit, durch den Ausdruck in Bildern. Die Verbindung von Sprache, Kreativität und Einsicht führt zu einer Integration aller Bereiche des Gehirns und ermöglicht so den leichteren Zugang zu unbewussten Erfahrungen. Das Ausprobieren und Verankern neuer Verhaltens- und Denkmuster ist mit kunsttherapeutischen Methoden effektiver, als wenn Reflexion und Lernen ausschließlich mit dem Verstand vorgenommen wird.

 

  • Zugewinn einer Sprache, der Bild-Sprache: In Krisen- und Grenzsituationen des Lebens, dort wo die Sprache oft nicht ausreicht oder verloren gegangen ist, kann mit Hilfe von Bildern eine weitere Ausdrucksmöglichkeit gefunden werden.
  • Der Ausdruck mittels ästhetischen Materials bedeutet nicht nur Loslassen, sondern auch Formen. Die Bilder erhalten Form und Farbe, sie werden sichtbar und dadurch zu einem anschaubaren Gegenüber. Das schließt die Möglichkeit der Distanzierung und Veränderung ein. Es besteht die Möglichkeit des mehrfachen Anschauens, des Bearbeitens und Veränderns.
  • Ein Werkraum ist immer auch eine Einladung für Augen, Hände und Nase, es weckt die Sinne und die Lust aufs Ausprobieren, zum Erproben von Spielraum.
    Es kommt zu einem aktiven Experimentieren mit Vorstellungen und Empfindungen, zu einem Probehandeln auf Papier, am Stein etc.
  • Bildnerisches Gestalten ermöglicht mit seinen sinnlich-ästhetischen Qualitäten eine Vertiefung der Wahrnehmung, Verfeinerung der Sinne und damit auch eine Erweiterung des gewohnten Blickes und des Blickfeldes. Oft erscheinen in den Gestaltungen selbst Lösungswege für Konfliktsituationen.
  • Sinnlich-ästhetische Gestaltungsprozesse können Erinnerungen wiederbeleben. Im Zusammenspiel von Denken, Fühlen und Tun ermöglichen sie einen direkten, erinnernden Zugang zu Erlebnissen.